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Haarausfall - die 5 größten Mythen

Haarausfall - die 5 größten Mythen

Jeder Mensch verliert im Schnitt 60 bis 100 Haare pro Tag. Erhöht sich diese Zahl, kann Haarausfall sowohl für Frauen wie auch Männer allerdings zu einer großen Belastung werden. Wenn die Haare weniger werden, ist das für viele nicht nur ein ästhetisches Problem, oft geben auch die genauen Gründe dafür Rätsel auf. Denn vermehrter Haarausfall kann vielerlei Ursachen haben. Aber welche Faktoren tragen tatsächlich zu einer weniger üppigen Haarpracht bei und welche nicht? Wir haben die 5 größten Mythen zum Thema Haarausfall gesammelt.

 

1. Stress als Grund für Haarausfall

Stress wird gerne als ein möglicher Grund für vermehrten Haarausfall angeführt. Bedingt kann dies auch zutreffen. Ist man sehr gestresst, schüttet man stärker Hormone aus. Dies kann wiederum dazu führen, dass sich die Haarfollikel entzünden und das Haarwachstum somit eingeschränkt wird. Reduziert sich der Stress, beschleunigt sich auch wieder das Haarwachstum. Von klassischem, dauerhaftem Haarausfall kann hierbei also nicht unbedingt die Rede sein.

 

2. Hutträger sind glatzengefährdeter 

Trägt man regelmäßig einen Hut, Mütze oder Kappe, verliert man schneller seine Haare, weil sie dauerhaft mit zu wenig Sauerstoff versorgt werden und die Haare durch die ständige Reibung leichter ausfallen, heißt es. Das ist schlichtweg falsch. Für ein solches Szenario müssten die Haare tatsächlich dauerhaft und mit extrem viel Druck eingeengt werden.

 

3. Zuviel Sonne lässt die Haare ausfallen 

Setzt man seine Haare ständig starker Sonne aus, können die UV-Strahlen auf Dauer zwar negative Folgen haben, Haarausfall begünstigen sie allerdings nicht. Es stimmt jedoch, dass eine dauerhafte Belastung durch zu viel Sonne Haare schneller austrocknen lässt und sie dadurch spröder wirken.

 

4. Häufiges Haare waschen und Bürsten fördern eine Glatze

Falsch. Zwar kann häufiges Haare waschen - so wie auch starke Sonnenbelastung - dazu führen, dass die Haare bzw. die Kopfhaut eventuell trockener und schuppig werden. Der Waschvorgang selbst hat allerdings nichts mit vermehrter Glatzenbildung zu tun, diese ist zumeist genetisch bedingt. Ebenso wenig schadet häufiges Bürsten der Haare, denn dabei fallen ohnehin nur die bereits abgestorbenen Haare ab. Beim Trocknen der Haare schadet es allerdings nicht, ein wenig sanfter vorzugehen und die Haare nach dem Waschen sachte auszudrücken als sie zu stark zu frottieren. 

 

5. Haargummis schaden den Haaren 

Haargummis sind tatsächlich auf Dauer nicht das gesündeste für Ihre Haare. Sie fördern nämlich das Brechen der Haare, da diese extrem gequetscht werden. Ein sehr fester Haarknoten sorgt zudem für starken Zug auf die Haarwurzeln. Eine Alternative zu normalen Haargummis sind beispielsweise spiralförmige Invisibobble Haargummis, die die Haare weniger verformen. 

Haarausfall kann somit zwar durch einzelne Lebensumstände und Gewohnheiten zusätzlich gefördert werden, richtiger und dauerhafter Haarausfall ist zumeist jedoch genetisch bedingt. Im Zweifelsfall kann es aber natürlich nicht schaden, einzelne Stressfaktoren für das Haar zu vermindern, um sich dauerhaft an einer gesunden und gepflegten Haarpracht zu erfreuen.